- 4. Dezember 2025
- Allgemein
DEZ Innsbruck:
Tausch der Zentralkältemaschine – Präzisionsarbeit am Dach
Der Tausch der Zentralkältemaschine am DEZ-Hauptgebäude am Montag war eine Herausforderung. Sie konnte auf Grund der zentralen Lage am Gebäude nur mittels eines 300-Tonnen-Krans getauscht werden, der auf dem Parkplatz Nord aufgestellt wurde. Um den Bereich nur möglichst kurz zu sperren, gab es ein enges Zeitfenster.
So wurde der Kran am Wochenende aufgebaut, damit der Hub der Kältemaschinen am Montagvormittag erledigt werden konnte.
Allerdings wehte der Wind uns unsere Pläne mit ca. 15 m/s um die Ohren.
Aber Sicherheit geht vor!
Für einen sicheren Hub musste eine Windstärke unter 9 m/s herrschen – somit erfolgte der Tausch erst am Nachmittag. Erfolgreich! Die Unannehmlichkeiten für die Gäste des DEZ konnten so auf ein Minimum reduziert werden. Wir danken für das weitläufige Verständnis.
Hintergrundinfos zum Projekt:
Die bereits in die Jahre gekommene, luftgekühlte Zentralkältemaschine sollte durch eine neue Generation mit Low-GWP-Kältemittel ersetzt werden. Parallel dazu hat die Smart Engineering die Hydraulik optimiert und um einen Pufferspeicher erweitert. Damit steigt die Effizienz und die Einbindung weiterer Kälteerzeuger bleibt jederzeit möglich.
Was installiert wurde
- Zentralkältemaschine der neuesten Generation (Low-GWP)
- Optimierte Hydraulik + Pufferspeicher für Effizienz und Modularität
- Bedarfsgerechte Regelung („just in time“) für messbar besseren Betrieb
Was das im Betrieb bringt
- Bedarfsgerechte Kälte „just in time“: Verbraucher werden gezählt, Kälte wird exakt nach tatsächlichem Bedarf erzeugt – keine Überproduktion, höhere Effizienz.
- Zukunftssichere Anlagentechnik: Modulare Einbindung zusätzlicher Erzeuger, stabile Regelung, saubere Hydraulik.
Warum es fürs Klima zählt
- Weniger indirekte Emissionen dank Kältemaschine mit Low-GWP-Kältemittel
- Weniger Energiebedarf, weil Lastspitzen geglättet werden und der Wirkungsgrad gehoben
- Erzeugung nach tatsächlichem Bedarf der Verbraucher – keine Überproduktion, keine Leerläufe.
- Zukunftssichere Planung erlaubt die Einbindung weiterer Erzeuger bei Notwendigkeit
Nächste Schritte:
- Hydraulikinstallation fertigstellen und Kältemaschine anschließen
- Inbetriebnahme
- Einregulierung
- Monitoring der KPIs.
Danke an alle Partner für die reibungslose Zusammenarbeit.