Bahnhof Jenbach:
Neue Heizungsanlage in Betrieb gegangen

Die Modernisierung der Heizungsanlage ist ein wichtiger Schritt weg vom fossilen Gas hin zu einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung.

Was wurde umgesetzt?

  • Zwei Luftwärmepumpen, nahezu unsichtbar und optimal ins Gebäude integriert, versorgen dieses nun aus dem bisher ungenutzten Dachraum heraus.
  • Die hydraulische Verbindung zwischen dem neuen Zentralraum im Dachgeschoss und der bestehenden Technikzentrale im Keller funktioniert im laufenden Betrieb zuverlässig.
  • Die komplexe Einbindung in das Bestandssystem konnte ohne nennenswerte Beeinträchtigungen des Bahnhofsablaufs umgesetzt werden.

Vom Projekt zur laufenden Anlage

Die Baustelle ist abgeschlossen, das neue System läuft. Damit beginnt die Feinarbeit: Auf Basis der ersten Energieberechnungen wird der Betrieb Schritt für Schritt optimiert. Ziel ist es, den Anteil der Wärmepumpen weiter zu erhöhen und den Gaseinsatz stetig zu reduzieren.

Bereits in der Planungsphase wurde der künftige Heizwärmebedarf des sanierten Gebäudes berechnet und die Anlage exakt darauf ausgelegt. So wird sichergestellt, dass die Technik weder unter- noch überdimensioniert ist.

Die bestehende Gasanlage bleibt als Backup und für Spitzenlasten erhalten.

Fazit:

Der Bahnhof Jenbach zeigt, wie der Ausstieg aus Gas in Bestandsgebäuden funktionieren kann: mit sorgfältiger Planung, präziser Auslegung und einem System, das im laufenden Betrieb optimiert werden kann.

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